Fleischlos glücklich

Aus unterschiedlichen Motiven haben Menschen heute das Interesse, ihren Fleisch- und Wurstkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen. Zu den traditionellen ethischen Gründen, kein Tier töten zu wollen, treten die Verunsicherung durch Lebensmittelskandale wie Gammelfleisch, Rinderwahn und Schweinepest, die Verantwortlichkeit für Gräuel der Massentierhaltung, die Bedenken wegen der Umweltbelastung durch Tierzuchtfarmen, die negative Bilanz in der Nahrungsverwertung – zur Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 7 Kilo Getreide benötigt – und nicht zuletzt gesundheitliche Überlegungen.

Das letzte Motiv ist das unsicherste. Ist Fleischkonsum gesund oder gesundheitsschädlich? Und wenn er schädlich ist, wie erhält der Körper die Nährstoffe, für die der Fleischkonsum gelobt wird, auf anderem Wege, Eiweiße, Vitamine und andere Vitalstoffe? Und weiter: Wenn diese Fragen geklärt sind, wie lässt sich in einer hektischen Lebensführung, die auf Fast Food nicht verzichten zu können scheint, eine schmackhafte Alternative realisieren.

Einen Wegweiser durch diese Fragen bietet der Vortrag ‚Lebenskraft auch ohne Fleisch’, der gehalten wird von Frau Silke Schlütter genannt Neuhaus, Gesundheitsberaterin GGB.